die Ergebnisse
I Auftakt I Arbeitskreis 1 I Arbeitskreis 2 I Arbeitskreis 3 I Arbeitskreis 4 I Abschluß I Maßnahmen 06 I
Arbeitskreis 2

____am 4. Juni 2005 von 11:00 – 17:00
____in der Gaststätte "Zur Alten Weberei", Kirchbergstraße
Den Konzeptentwurf und die Erläuterungen
von DorschConsult können Sie:
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Das
Protokoll des 2. Arbeitskreises können Sie
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Die Ergebnissse der Arbeitsgruppen können Sie
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Pressemeldung: AZ vom 09.06.05

Protokoll des 2. Arbeitskreises am 4. Juni 2005  

1. Begrüßung / Ablauf

Helga Jäger (UW) begrüßt die Anwesenden. 16 Delegierte und zwei Vertreter sind erschienen. Helga Jäger erläutert den geplanten Ablauf der Veranstaltung.Das Protokoll wird mit zwei Anmerkungen verabschiedet: Punkt 34, Leitershoferstr. – Tempo 30  Augsburger Str. soll verlängert werden bis Haltestelle Pfersee, sowie in der Bgm-Bohl-Str. vorgesehen werden. 

2. Informationen zum Verfahren

Herr Wösthoff führt aus, dass das von ihm ausgearbeitete Konzept auf den Vorschlägen der Delegierten basiert.Er erläutert einzelne Grundbegriffe der Verkehrsplanung (Spielstrasse, Verkehrsberuhigung, Tempo 30 Zone; die Stufen der Radverkehrsführung).Zur Kostenträgerschaft wird darauf hingewiesen, dass die abschnittsweise Umgestaltung des Straßenraums z.T. auf die Grundstückseigentümer umgelegt wird. Provisorische Vorrichtungen seien i.d.R. kostengünstiger als langfristige und gestalterisch ansprechendere. 

3. Mängelanalyse

Herr Wösthoff bestätigt, dass er alle von den Delegierten benannten Mängel ungefiltert aufgenommen habe. Im Grunde sei ganz Pfersee „ein Problem“, wobei Mängel natürlich immer subjektiv wahrgenommen würden. Verkehrsauskommen und Geschwindigkeit werden je nach Straßenzuschnitt unterschiedlich empfunden. Viele PKW-FahrerInnen würden sich nicht an Tempo 30 Regelungen halten, bzw. in manchen Bereichen sei auch das noch zu schnell. Die Hauptmängel werden am Plan erläutert
    • Durchgangsverkehr:
Gemeinsames Ziel sei es , den Durchgangsverkehr aus Pfersee heraus zu halten. Gleichzeitig solle der Quell- und Zielverkehr innerhalb Pfersees verträglich abgewickelt werden.
    • Parkraummangel:
Der Parkdruck aus der Augsburgerstr. führt zu einer Belastung der angrenzenden Wohnstrassen. 
    • Sicherheit:
Zugeparkte Kreuzungen, Vorfahrtsregelungen, plötzliches Abbiegen, Mehrfachkreuzungen stellen Gefahrenpotenzial dar. Insbesondere für Fußgänger und Radverkehr gibt es vielerorts Querungsprobleme, die gelöst werden müssen. 

4. Erläuterung Schritte der Konzeptentwicklung durch Herrn Wösthoff:

    • Sammlung der Vorschläge der Delegierten
    • Prüfung / Bewertung der Vorschläge auf Umsetzbarkeit (Liste mit Begründungen der Bewertung wird von Herrn Wösthoff nachgereicht bzw. auf die web-site eingestellt)
    • Übertragung der ausgewählten Maßnahmen in den Stadtplan
    • Abwägen von Maßnahmebündeln
 Nach Aussage von Hr. Wösthoff waren die Vorschläge der Delegierten nicht konträr. Einzelne Vorschläge wurden in die Kategorie „zusätzliche / alternative Maßnahmen“ aufgenommen. 

5. Bewertungskriterien

Unter folgenden Kriterien wurden die Vorschläge der Delegierten bewertet:
    • Vermeidung von Durchgangsverkehr, Verringerung der Geschwindigkeit, Verkehrsfluss gewährleisten, Emissionen reduzieren
    • Sicherheit für Fuß- und Radverkehr, Straßengestaltung
    • Erreichbarkeit von Zielen in Pfersee und darüber hinaus, Öffentlicher Nahverkehr
    • Wirtschaftlichkeit / zeitliche Realisierbarkeit
 Die anschließenden Arbeitsgruppen wurden analog dieser Bewertungskriterien gebildet. 

6. Präsentation der Verkehrskonzepte

 a)   Konzept des Tiefbauamtes durch Herr HösleDas Konzept wurde in den 90er Jahren auf der Grundlage von Antrag von BürgerInnen und dem Stadtrat entwickelt. Es bietet keine Lösung zu den Problemen Erreichbarkeit und Durchgangsverkehr. Vielmehr ging es um die Aufwertung des Stadtteilzentrums und um geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen (Querungshilfen, Einengungen, städtebauliche Anpassungen).  Auf Grundlage einer Mängelanalyse wurden Fuß- und Radwegachsen entwickelt. Die 1. Stufe der Umsetzung betraf Radfahrstreifen, Querungshilfen, Kreisverkehr, Haltestellen und die Umgestaltung der Augsburger Strasse. Aus Kostengründen wurden meist behelfsmäßige Maßnahmen. gewählt. Es gab keine Haushaltsmittel für weitergehende grundsätzliche Umgestaltungen. 50% der Maßnahmen wurden auf die Grundstückseigentümer umgelegt. Das erfolgte anteilig nach Baurecht nicht nach Grundstücksgröße.Auf Nachfrage ob so etwas auch über Sanierungsmittel mitfinanziert werden könnte erwidert Hr. Hösle, dass dazu erst ein  Sanierungsgebiet ausgewiesen werden müsse. Allerdings kämen auch dann die Grundstückseigentümer in die Kostenübernahmepflicht, weil Sanierung als wertsteigernde Maßnahme bewertet wird. b)   Konzept Herr WösthoffGrundlage des Konzepts ist die Sichtung und Bewertung der Maßnahmevorschläge der Delegierten. Einzelne Maßnahmevorschläge konnten nicht aufgenommen werden. Die Begründung ist in Kürze auf der web-site einzusehen. Reine Zielformulierungen konnten nicht bewertet werden, wurden soweit möglich von Herrn Wösthoff in einen Vorschlag gegossen.Die einzelnen Konzeptbausteine werden anhand von Folien erläutert:·       Straßenraumgestaltung, VerkehrsregelungTempo 30 – Regelungen gibt es z.T. schon, allerdings noch kaum Tempo 30 Zonen mit rechts vor links Regelung. Diese sei sinnvoll, um Tempo 30 durchzusetzen.  Querungshilfen: hier gibt es verschiedene Möglichkeiten (u.a. Parksystematik) um den Straßenquerschnitt einzuengen und damit das Tempo zu reduzieren. Verkehrsberuhigung: geht nicht in Durchgangsstrassen, die ein bestimmtes Verkehrsaufkommen bewältigen müssen.·       RadverkehrIn Tempo 30 Zonen ist kein zusätzlicher Radweg zulässig (Gesetz). Fahrradachsen wurden in Nebenstraßen parallel zur Augsburger Str. mit Beschilderung ausgewiesen.·       Parkraumbewirtschaftung, ÖPNVHier ist zwischen Anwohnerparken und Kurzzeitparken zu unterscheiden. Wegen des Parkdrucks aus der Augsburger Str. ist Kurzzeitparken zu empfehlen. Anwohner-PKW’s  sind davon ausgenommen.·       Beschilderung, MarkierungEs werden fahrbeahnbreite Piktogramme empfohlen um z.B. auf Kindergärten und Schulwege aufmerksam zu machen. Außerdem seien frühzeitige Hinweisschilder auf Hauptstrassen sinnvoll, um auf Tempo 30 Zonen u.ä. aufmerksam zu machen und so Durchgangsverkehr von der Einfahrt in Wohngebiete abzuschrecken.·       KontrollenMit Kontrollen kann die Wirksamkeit von Maßnahmen erhöht werden.·       Ergänzungen / Alternativen zu Straßenraumgestaltung und Verkehrsregelung Dazu zählen Lichtanlagen, Baumpflanzungen u.ä. Fazit von Herrn Wösthoff: Das vorliegende Konzept beinhaltet alle wirksamen Vorschläge der Delegierten, ist schlüssig und könnte so übernommen  werden. Optimierungen und Reduzierungen z.B. aus Kostengründen sind möglich. Rückfragen der Delegierten:

-
warum man nicht auf dem alten Konzept des Tiefbauamtes aufbaue?
    Antwort:  die Stadt wollte den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit geben, neu zu denken. Herr Wösthoff fügt hinzu, dass er natürlich auch den alten Plan in seine Umsetzungsüberlegungen einbezieht.

    -
    warum wurden einzelne Maßnahmen des alten Konzepts z.B. Querungen nicht in das neue Konzept übertragen?
      Antwort: Das kann noch erfolgen, wenn die Delegierten das wünschen

      -
      Thema Erweiterung der Zahlgrenze mit den Zielen, den Parkdruck in Pfersee zu minimieren sowie um innerhalb Pfersees nur einen Streifen zu benötigen.

        7. Bildung von Arbeitsgruppen 

        Es werden 4 Arbeitgruppen gebildet analog der Bewertungskriterien (s. 5.) Ziel ist es, die Maßnahmen im vorliegenden Konzept zu billigen, sie zu korrigieren, zu streichen oder ggf. neue Maßnahmen vorzuschlagen. 

        Im Plenum wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen kommentiert und ergänzt:

        AG 1: Vermeidung von Durchgangsverkehr
        Insgesamt findet das Konzept Zustimmung. Im AK selbst gibt es eine Stimme gegen den Vorschlag, auf der Lutzstr. Tempo 30 einzuführen.Herr Wösthoff wird aufgefordert, die Abbiegemöglichkeit von der Stadtberger in die Deutschenbaur Str. nochmals zu prüfen. 

        AG 2: Sicherheit
        Der Kreuzungsbereich Färber-, Luitpold-, Kobinger Str. wird als Unfallschwerpunkt identifiziert, in der Gollwitzerstr. wird trotz der bisherigen Maßnahmen zu schnell gefahren. Die Sicht wird durch parkende Autos behindert. Hier braucht es ergänzende Maßnahmen z.B. ein Piktogramm im Kreuzungs- und  Querungsbereich.Gegen den Vorschlag Kurzzeitparken einzuführen gibt es Bedenken. Es wird erhöhter Parksuchverkehr befürchtet. Deshalb würde Anwohnerparken vorgezogen. 

        AG 3: Erreichbarkeit
        Insgesamt findet das Konzept Zustimmung.- Die vorgeschlagenen Kurzzeitparkzonen sollten ausgedehnt werden bis zur Leitershoferstr. müssen aber nicht bis zu Metzstr. / Gollwitzer Str. reichen.- ÖPNV-Zone 1 sollte zum Westfriedhof erweitert werden.- Einbahnstrassenlösung Metzstr. soll nur umgesetzt werden, wenn ein Abbiegen von der Stadtbergerstr. in die Deutschenbaurstr. möglich ist, da es sonst zu Umwegefahrten kommt.  Alternativ wäre eine Durchfahrt durch die Leonhard-Hausmann-Str. denkbar.- Ausweitung Radwegverbindung westl. Wälder über Bgm-Bohl-Str, Pressbergerstr. und August-Vetter-Str.  

        AG 4: Wirtschaftlichkeit
        Hierzu gab es keine Ergänzungen 

        Fazit:  AG 1 und AG 4 sind nicht fertig geworden und müssen weiter arbeiten.  
        Beschluss zu Terminänderungen: 18. 6.            
        Die Delegierten tagen wie geplant in der Weberei. Allerdings die AG 1 und AG 4 von9:30 – 11:00 und dann von 11:00 – 17:00 alle Delegierten zusammen 

        1. 7.            
        Die öffentliche Präsentation am 1. Juli in Herz-Jesu muss abgesagt werden. Stattdessen tagen die Delegierten an diesem Tag nochmals zur endgültigen Abstimmungdes Konzepts von 19:00 – 22:00 in der Alten Weberei. 

        15. 7.            
        Die öffentliche Präsentation wird vorauss. auf diesen Termin Juli verschoben.     


        Protokollführung: Heike Skok, Urbanes Wohnen e.V.


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        Ergebnis:
        Empfehlungen der Arbeitsgruppen zum Entwurf

        Originalwortlaut der Karten:

        Arbeitsgruppe I
        Bewertung der Konzeption – Vermeidung von Durchgangsverkehr,
        niedrige Kfz-Geschwindigkeit, Verkehrsfluss, Emissionen

        Deutschenbaur Str.
        Empfehlung: Radweg in beiden Fahrtrichtungen
        Empfehlung: Stadtberger Str. – Deutschenbaur Str. Linksabbiegen ermöglichen.

        Querungshilfe rot markieren
        Empfehlung: Querungshilfe grundsätzlich rot markieren, bei Adlhoch-Schule im Norden und Süden, Querung Herz-Jesu-Kindergarten, Querung zum Schulstandort Sheridan-Kaserne.

        Eberle-Str.
        Ergänzende Empfehlung: Verhindern von Auffahrtsmöglichkeiten auf Gehweg (östl. Seite zwischen Birkenfeld- und Germersheimerstr.) z.B. durch Poller

        Bgm.-Bohl-Str.
        Empfehlungen: Querungshilfe am Kindergarten, Querungshilfe an Einmündung Leutershoferstr., Querungshilfe Westl. Wälderweg/Pressburgerstr., Querungshilfe Einmündung Treustr., Querungshilfe von Radstr.

        Leitershofer Str.
        Empfehlung: Zone Tempo-30  v. Mündestelle Leitershofer-/Fröbelstr.
        Empfehlung: Rechts- und Links-Parken; Alternativ: Fahrradweg zwischen Parkplätzen und Gehweg.
        Empfehlung: Verengung August-Vetter-Str. – Einmündung Leitershofer Str.
        Empfehlung Tempo30 der Leitershofer Str. verlängern in Brunnenbachstr.

        Vermeidung Durchgangsverkehr
        Empfehlung: Achse Spicherer-/Bebo-Wager-/Kurhaus Str. unterbinden durch Einbahn Kurhausstr. in südlicher Richtung


        Im Plenum wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe kommentiert:

        Insgesamt findet das Konzept Zustimmung. Im AK selbst gibt es eine Stimme gegen den Vorschlag, auf der Lutzstr. Tempo 30 einzuführen.

        Herr Wösthoff wird aufgefordert, die Abbiegemöglichkeit von der Stadtberger in die Deutschenbaur Str. nochmals zu prüfen.

        Die AG wird am 18.06. von 9.30 Uhr – 11 Uhr fortgesetzt mit Unterstützung durch Vekehrsplaner (TBA/DC).


        Arbeitsgruppe 2
        Bewertung der Konzeption – Verkehrssicherheit, Strassenraumgestaltung

        Verkehrsicherheit
        gewährleisten bei Strasseneinmündungen zur Schulwegsicherheit, Querung Fußgänger, Radfahrer

        Verkehrsicherheit - Eberlestr.
        Empfehlung: Bei Eberle-/Zweibrücken-/Christian-Dierig-Str. sind wegen Schulweg und Lkw-Verkehr zusätzliche Querungshilfe erforderlich.

        Verkehrssicherheit - Stadtberger Str.
        Empfehlung: Bei Stadtberger Str. zwischen Haltestelle Pfersee und Deutschenbaur Str., ebenso Fröbelstr. (wie in Augsburger Str.) zusätzlich Tempo-30-Zone wegen Radler neben den Gleisen.

        Verkehrssicherheit - Kirchbergstr.
        Empfehlung: Querungshilfen an der Kirchbergstr. wie im früheren städtischen Konzept an der Einmündung Kazböckstr., Kreuzung Leonhard-Hausmann-Str., Kreuzung Eberle-/Kazböckstr.

        Verkehrssicherheit – Spichererstr.
        Hinweis: Konflikte zwischen dem vorgeschlagenem Schrägparken und Radfahrern (Fahrradachse)

        Verkehrssicherheit – Bgm.Bohl-Str.
        Empfehlung: Querungshilfen an den Einmündungen Leiterhofer Str., Westl. Wälder Weg, Kindergarten.

        Verkehrssicherheit – Leitershofer Str.
        Der Konzeptvorschlag Kombination Gehweg/Radweg in der Leitershofer Str. wird abgelehnt. Empfehlung: Keine durchgehende Querungshilfe, sondern mehrere einzelne Querungshilfen. (Vorbild: Haltestelle Pfersee-Süd)
        Empfehlung: Punktuelle Begrünung in der Leitershoferstr. zur optischen Verlangsamung des Verkehrs (auf Kosten einzelner Parkplätze).

        Verkehrssicherheit – Lutzstr.
        Tempo-30-Regelung wird befürwortet.

        Verkehrssicherheit f. Radler
        Empfehlung: Linksabbiegemöglichkeit für Radler an der Ecke Ludwig-Thoma-/Lutz-/Chemnitzer Str.

        Verkehrssicherheit – Kreuzungen
        Kreuzungen Metzstr./Spichererstr. und Leonhard-Hausmann-STr./Spichererstr.sind gefährliche Kreuzungen. Maßnahmen Tempo 30 und rechts vor links reichen nicht aus.

        Empfehlungen: Umbau der Kreuzungen, Poller gegen Falschparker im Kreuzungsbereich.

        Verkehrssicherheit – Abfahrten
        Abfahrten von Bgm.-Ackermann-Str. und Leitershofer Str. sollte so gestaltet werden, dass Wohncharakter deutlich wird und Tempo 30-Regelungen beachtet werden.
        Empfehlung: Leitershofer Str. nach Westen ausschwenken (Richtung Sheridan), Erschließung über zwei Kreisverkehre.

        Strassenraumgestaltung – Brunnenbach-/H.Adlhoch-Str.
        Empfehlung: Kreisverkehr für Brunnenbach-/Hans-Adlhoch-Str. prüfen. Alternativ: Enge Kreuzung und Einmüdnungsbereiche.

        Strassenraumgestaltung – Lutzstr.
        Bewertung: Versetztes Parken in Lutzstr. vermutlich nur schwer möglich. (Grünfläche müsste angegriffen werden). Alternativ: Gehwegparken durch Kontrollen verhindern.

        Übergeordneter Beitrag der Gruppe
        Kurzzeitparken wird problematisch gesehen, da mehr Verkehr und Verlagerung der Probleme und die Frage, welche Strassen hierfür geeignet sind. Alternative: Veränderung der Zahlgrenze, um den ÖPNV zu stärken und Park+Ride-Plätze.


        Im Plenum wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe kommentiert:

        Der Kreuzungsbereich Färber-, Luitpold-, Kobinger Str. wird als Unfallschwerpunkt identifiziert, in der Gollwitzerstr. Wird trotz der bisherigen Maßnahmen zu schnell gefahren. Die Sicht wird durch parkende Autos behindert. Hier braucht es ergänzende Maßnahmen z.B. ein Piktogramm im Kreuzungs- und  Querungsbereich.

        Gegen den Vorschlag Kurzzeitparken einzuführen gibt es Bedenken. Es wird erhöhter Parksuchverkehr befürchtet. Deshalb würde Anwohnerparken vorgezogen.



        Arbeitsgrupp 3
        Bewertung der Konzeption – Erreichbarkeit
        (Ziele in Pfersee, übergeordnetes
        Straßennetz, ÖPNV)

        Erreichbarkeit wichtiger Ziele in Pfersee
        Die Erreichbarkeit wichtiger Ziele wie z.B. Geschäfte, Kirchen, Schulen, Kindertagesstätten ist beim Konzept gegeben.

        Parkraum-Bewirtschaftung
        Die Erreichbarkeit wichtiger Ziele durch Kurzzeitparken und für Anwohner ist beim Konzept gegeben. Empfehlung Kurzzeitparken mit Scheibe für 2 Stunden.

        Ost-West-Verbindungen
        Die Durchquerung von Ost nach West über die Augsburger – Stadtberger Str. ist gegeben.

        Nord-Süd-Verbindungen
        Die Durchquerung von Nord-Süd über die Deutschenbaur-/Bgm.Bohl- sowie Hessenbach-/Lutzstr.ist gegeben.

        Überörtlicher Verkehr
        Der Anschluß von Pfersee an den überörtlichen Verkehr über die B 17, Pferseer Str., Bgm.-Ackermann-Str. und Stadtbergerstr. ist auch nach der Umgestaltung gegeben.

        Neuplanung Einbahnregelung
        Die Neuplanung von Einbahnregelungen führen zu keinen Einschränkungen.

        Einbahnregelung Metzstr.: Die Einbahnregelung ist nur sinnvoll in Verbindung mit Linksabbiegemöglichkeit aus der Stadtbergerstr. kommend in die Deutschenbaurstr.

        Fahrradverkehr
        Die Radwegachsen in Ost-West-Richtung sind gegeben, in Nord-Süd-Richtung nicht durchgängig in der Grafik erkennbar. (Vorschlag: evntl. Deutschenbaur-/Spicherer-/Leitershofer Str.)

        ÖPNV – Erreichbarkeit/Erhöhung der ÖNV-Nutzung
        Der Doppelverkehr der Linien 35/628/64 ist überflüssig.

        Empfehlung: Ggf. neue Linie für Sheridan-Erschließung statt 628/64.

        Empfehlung: Verlegung der Zahlgrenze von Pfersee zum Westfriedhof und Bau eines P+R-Platzes, damit wäre eine Lösung des Parkproblems im westlichen Bereich möglich. Die Verlegung der Zahlgrenze zu Westfriedhof oder Bgm-Bohl-Str. könnte die Zahl der Fahrgäste aus Pfersee erhöhen, dadurch weniger Autoverkehr der Pferseer Bevölkerung sowie ein Tarif innerhalb Pfersee.

        Das ÖPNV-Netz und die Haltestellen sind weitgehend erreichbar.


        Im Plenum wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe kommentiert:

        - Die im Konzept vorgeschlagenen Kurzzeitparkzonen sollten ausgedehnt werden bis zur Leitershoferstr. Aber müssen nicht bis zu Metzstr. / Gollwitzer Str. reichen.

        - ÖPNV-Zone 1 sollte zum Westfriedhof erweitert werden.

        - Einbahnstrassenlösung Metzstr. soll nur umgesetzt werden, wenn ein Abbiegen von der Stadtbergerstr. In die Deutschenbaurstr. Möglich ist, da es sonst zu Umwegefahrten kommt.  Alternativ wäre eine Durchfahrt durch die Leonhard-Hausmann-Str. denkbar.

        - Ausweitung Radwegverbindung westl. Wälder über Bgm-Bohl-Str, Pressbergerstr. und August-Vetter-Str.



        Arbeitsgruppe 4
        Bewertung der Konzeption - Wirtschaftlichkeit, zeitnahe Realisierbarkeit

        Wirkung auf die Fläche
        Viele kleinere Maßnahmen sind vorzuziehen im Verhältnis zu wenigen großen Maßnahmen

        KAG (kommunales Abgabengesetz)  – Umlagefähigkeit
        Mögliches Scheitern von verkehrsberuhigenden Maßnahmen wegen KAG  (z.B. durch einseitige Umlage auf wenige Anlieger) durch kreative Ansätze sollte vermieden werden.

        Städtebauförderungsmittel
        Die Möglichkeit entsprechender Fördermittel sollte geprüft werden.

        Finanzierung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen
        Bei verschiedenen  notwendigen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, die im Zusammenhang der Konversionsfläche stehen, sollte die Finanzierung durch diese geprüft werden (z.B. für Leitershoferstr. (südl. Teil), Bgm.-Bohl-Str., Hinter den Gärten, Mittlerer Weg).

        ÖPNV/VGA – Förderung der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs
        Ausweitung der Zonengrenze VGA zum Westfriedhof

        Alternativ: Kurzstreckentarif einführen

        Priorität
        Realisierbare günstige Lösungen sind gegenüber langfristigen teuren Lösungen vorzuziehen. (z.B. Recyclinginseln gegenüber Straßenbaumaßnahmen)

        Priorität – Verkehrsregelung
        Verkehrsinseln bzw. Kreisverkehre sollten Priorität vor Ampelanlagen haben.

        Straßenzufahrten zu „Tempo 30“-Zonen sollten durch geeignete Maßnahmen verengt werden. Querungshilfen sollten hohe Priorität geniessen.

        Priorität –Verkehrsberuhigung/Verkehrssicherheit
        Verkehrsberuhigende Maßnahmen vor Schulen/Kindergärten/Altenheim und ähnlichen Einrichtungen bzw. bedeutende Wegachsen zu den Einrichtungen sind mit höherer Priorität zu versehen.

        Priorität – Parkraumregelung
        Parkraumregelung entlang der Augsburger Str./Stadtberger Str./Fröbelstr. Soll hohe Priorität haben. Entwicklung eines detailierten Konzepts. Einsatz von Parkraumrücklagen prüfen.

        Dokumentation
        Die Umsetzung des Verkehrskonzepts sollte durch Rechenschaftsberichte in zeitgemäßen Abschnitten dokumentiert werden (Mitteilungspflicht).


        Im Plenum wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe kommentiert:

        Hierzu gab es keine Ergänzungen

        Die AG wird am 18.06. von 9.30 Uhr – 11 Uhr fortgesetzt mit Unterstützung durch Vekehrsplaner (TBA/DC).


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        Antwort: Dafür sind die Stadtwerke zuständig. Zahlgrenzen hätten eine stadtweite Systematik, die nicht so einfach aufgebrochen werden könne. Das Anliegen wird an die Stadtwerke weiter geleitet. Auch könne der Stadtrat über seine Vertretung im Aufsichtsrat hier Einfluss nehmen.