die Ergebnisse
I Auftakt I Arbeitskreis 1 I Arbeitskreis 2 I Arbeitskreis 3 I Arbeitskreis 4 I Abschluß I Maßnahmen 06 I
Arbeitskreis 3

____am 18. Juni 2005 von 11:00 – 17:00
____in der Gaststätte "Zur Alten Weberei", Kirchbergstraße
Im "Arbeitskreis 1" wurden die Anregungen der Delegierten gesammelt und in einer Liste zusamengestellt.
Vom Verkehrsplaner, Herrn Wösthoff, wurden nun alle Anregungen dieser Liste kommentiert und gekennzeichnet, ob sie in das Verkehrskonzept aufgenommen werden können.
Die
Liste der Bürgeranregungen mit Stellungnahme von DorschConsult können Sie:
- als pdf herunterladen



Die Maßnahmen, die in das vorliegende Verkehrskonzept von DorschConsult übernommen wurden, sind vom Verkehrsplaner in einer Liste zusammengestellt worden.
Im "Arbeitskreis 3" wurde diese Liste von den Delegierten noch ergänzt und über die Einzelmaßnahmen im Plenum abgestimmt.
Die Liste der vorgeschlagenen Maßnahmen mit Ergänzungen der Delegierten und den Abstimmungsergebnissen können Sie:
- hier lesen
- als pdf herunterladen


Das Protokoll des 3. Arbeitskreises können Sie
- hier lesen


Für Anregungen und Stellungnahmen
wenden Sie sich an Ihren Delegierten
oder benutzen Sie bitte das
- Forum



Protokoll des 3. Arbeitskreises am 18. Juni 2005

1. Begrüßung/ Ablauf

Helga Jäger (UW) begrüßt die Anwesenden und erläutert den geplanten Ablauf der Veranstaltung. 12 Delegierte und zwei Vertreter sind erschienen. Frau Kamm (Bereich 16) ließ sich entschuldigen. Als Gäste sind anwesend von der Stadt Augsburg Herr Merkle, Herr Sterz, Herr Weber, Herr Hösle, von den Stadtwerken Herr Schnierle sowie Stadträtin Frau Haaser-Schwalm.

Die Verabschiedung des Protokolls wird auf Antrag der Delegierten auf das Ende des Arbeitskreises verschoben, da die Abwägung der Vorschläge durch Herrn Wösthoff den Delegierten nicht vorliegt. Eine Vorbereitung auf den Arbeitskreis und die Informationsarbeit vor Ort sei nicht möglich gewesen. Es könne erst im Laufe der Veranstaltung beurteilt werden, ob die Anliegen gebührend berücksichtigt wurden. Grundsätzlich bestehe jedoch Einverständnis mit dem vorgeschlagenen Konzept.
Herr Wösthoff bietet an, auch zu Sonderterminen zur Verfügung zu stehen.
Als Vertreter von Herrn Klaus Konrad, der derzeit im Urlaub ist, stellt sich Herr Wolfgang Konrad vor und wird von den Delegierten einstimmig als Stellvertreter für die heutige Sitzung gewählt.

Delegierte aus den Bereichen 18 und 20 berichten kurz über schriftliche Beiträge zum Verkehrskonzept.

2. Stellungnahme der Stadtwerke, Herr Schnierle

a. Linksabbieger Leitershofer/ Deutschenbauerstraße
Grundsätzlich sei eine Linksabbiegerspur erforderlich, da das Aufstellen der Linksabbieger auf dem Tramgleis sich aus Gründen der Leistungsfähigkeit nicht mit der „Trambeschleunigung“ vertrage. Eine Möglichkeit, die geprüft werden könnte, besteht in der gemeinsamen Nutzung der vorhandenen Kfz-Spur für Rechts- und Linksabbieger. Aus dem Kreis der Delegierten wird eine bauliche bzw. baurechtliche Neuordnung
des Bereichs angeregt. Das Tiefbauamt ist bereit,
Lösungsansätze zu prüfen und falls machbar, auch kurzfristig Zwischenlösungen zu finden.

b. Tarifzonen
Die Delegierten weisen nochmals auf den hohen Parkdruck durch die derzeitige Tarifgrenze hin. Bei den Stadtwerken gebe es Überlegungen zu einer Neuordnung des Tarifsystems mit einem Kurzstreckentarif. Einer Verschiebung der Zahlgrenze Richtung Westfriedhof stehe die Stadtwerke grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, er weise jedoch auf mögliche Konsequenzen in anderen Randbereichen der Stadt hin.
Herr Merkle weist darauf hin, dass für den genannten P+R-Platz keine Bezuschussung möglich und damit die Realisierung unwahrscheinlich sei, jedoch im Bereich der geplanten Nahversorgung im nördlichen Bereich der Sheridan-Kaserne Parkplätze vorgesehen seien.

c. Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h auf der westlichen Stadtberger Straße
Aus dem Kreis der Delegierten wird angeregt, die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in westlicher Richtung um ca. 200 m bis zur Bgm.-Bohl-Straße zu verlängern. Nach Ansicht der Stadtwerke könne dies zu einer Verzögerung der Fahrzeiten und damit unter Umständen zu einer kritischen Größe für den Fahrzeugumlauf führen (Fehlende Puffer-u. Wendezeiten, ggf. zusätzl. Fahrzeuge nötig).

Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h sei nur beim Verkehren der Straßenbahn auf einem unabhängig vom Kfz-Verkehr gegebenen Gleis möglich (Stadtbahn), da ansonsten Wechselwirkungen gegeben sind.

3. Ergänzende Ergebnisse der Arbeitsgruppen

AG I – Vermeidung von Durchgangsverkehr, Verkehrsregelung und AG IV – Wirtschaftlichkeit tagten erneut von 9.30 bis 11.00 und berichteten im Plenum über die Ergebnisse. (siehe Anhang)

4. Abstimmung über Einzelmaßnahmen des Verkehrskonzepts

Herr Weber vom Tiefbauamt wies grundsätzlich darauf hin, dass alle vorgeschlagenen Maßnahmen einer verkehrsrechtlichen Prüfung unterzogen werden müssen.

Über die Maßnahmen der Nr. 1 – 32, 41, 57, 58, 59, 73, 74, 83, 86, 87 wurde im Plenum abgestimmt. Außerdem wurden im Bereich Straßenraumgestaltung, Verkehrsregelung 30 neue Maßnahmen (Nr. 102 – 132) per Antrag wieder mit aufgenommen. Begründet wurde dies damit, dass bis zum Zeitpunkt der Abstimmung Begründungen über die Ablehnung von Lösungsvorschlägen nicht vorlagen.
Zur Maßnahme Nr. 12: Wie bei der Euringerstr. Wird angestrebt sämtliche Wohnstraßen als verkehrsberuhigten Bereich anzulegen.

Der Bereich Parkraumbewirtschaftung (Nr. 75-82) wurde kontrovers diskutiert und der Wunsch geäußert, das Thema Kurzzeitparken und Anwohnerparken nochmals aufzugreifen. Daraus erklärt sich auch die hohe Zahl an Enthaltungen. Herr Wösthoff bot an, auf der Grundlage der vorgenommenen Parkraumerhebung in der Konzeption zur Parkraumbewirtschaftung geeignete Stellen auszuweisen, in denen Kurzzeitparken (auch für Anwohner) eingerichtet werden kann. Dieser Vorschlag wurde einstimmig als alternative Maßnahme verabschiedet. Damit werden die übrigen Vorschläge bzgl. der Parkraumbewirtschaftung (Anwohnerparken und Kurzzeitparken, Anwohnerfrei) ersetzt.

Der Bereich Radverkehr wurde ebenfalls thematisiert und die Frage aufgeworfen, wie der Radverkehr insgesamt in Pfersee gestärkt werden könnte. Es wurde der Antrag gestellt und einstimmig mit 11 Stimmen beschlossen, ein kleinräumiges Radverkehrskonzept ergänzend zu
erarbeiten und zu beauftragen. Eine Unterarbeitsgruppe könnte sich hierzu ab Herbst damit befassen, um die gegenwärtige Erarbeitung des Verkehrskonzepts nicht insgesamt zu blockieren. Grundsätzlich wurde festgestellt, dass mit den vorgeschlagenen Maßnahmen eine flächendeckende Verkehrsberuhigung verbunden ist, die auch dem Radfahrer zugute kommt.

Aus Zeitgründen wurden die Maßnahmenvorschläge ab Nr. 32 schriftlich abgestimmt und an UW übergeben.
Die 60-seitige schriftliche Stellungnahme von DC zu den Problembereichen und Lösungsvorschlägen der Bürgerinnen und Bürger wurde dankenswerterweise von Herrn Sterz zwischenzeitlich kopiert und zum Ende der Arbeitskreissitzung an die anwesenden Delegierten verteilt.
Die Verabschiedung des Protokolls der Sitzung vom 04.06.05 findet aus Zeitmangel am Ende des Arbeitskreises nicht mehr statt und wird beim nächsten Arbeitskreis nachgeholt.

5. Weiteres Vorgehen

Nach Auswertung und Zusammenstellung der verkehrlich sinnvollen Maßnahmen und Ergänzungsanträge entwickelt Herr Wösthoff den Planfall 1. Der Planfall 2 entspricht dem Planfall 1 bei zugelassenem Abbiegen aus der Stadtberger Straße in die Deutschenbaurstraße und Einbahnregelungen an den westlichen Abschnitten von L.-Hausmann-Straße und Metzstraße in westlicher Richtung.
Anhang: Ergänzungen aus den Arbeitsgruppen Datei: Maßnahmen mit Abstimmungsergebnis

Ende der Veranstaltung war um ca. 18:00.

Protokoll: J. Weber-Ebnet, H. Jäger , Urbanes Wohnen e.V.


Ergänzung des Protokolls vom 18.06.05 zu Punkt 1
Kurzfassung der schriftlichen Beiträge von Delegierten:

Stellungnahme von Frau Zitzelsberger, Delegierte des Bereichs 20:
Frau Zitzelsberger, Delegierte des Bereichs 20 brachte eine schriftl. Stellungnahme ein, um auf die kontroversen Standpunkte bezüglich Tempo 30 in der Lutzstr., Leitershofer und Bgm.Bohl-Str. in der Arbeitsgruppe vom  04.06. noch mal explizit hinzuweisen. Aus ihrer Sicht sehe sie keine Notwendigkeit für eine Änderung der bisherigen Geschwindigkeitsregelung in diesen Straßen, dies sei auch der Mehrzahl der Uhlandwiesenbewohner nicht vermittelbar und fände bei den Autofahrern kaum Akzeptanz. Zur Entschärfung des Gefahrenpunktes „Einmündung Brunnenbachstr.iIn die abbiegende Leitershofer Str.“ wird vorgeschlagen, zwischen Nr. 39 und 21 a die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu begrenzen.

Stellungnahme von Herrn Schnitzler, Delegierter des Bereichs 18:
Herr Schnitzler, Delegierter des Bereichs 18, betonte, dass die diskutierten und empfohlenen Vorschläge des Verkehrskonzepts hinsichtlich Tempo 30, Rückbau, opt. Verengung und Änderung der Parkmöglichkeiten Leitershoferstr., sowie Tempo 30 für die Chemn.- u. Lutzstr. den Anwohnern des Bereiches 18 nicht vermittelbar sei und strikt abgelehnt werden. Für die Leitershoferstr. solle bis zur Ampelkreuzung Chemn./v.Radstr. alles beim alten bleiben. Ab der Kreuzung in Richtung Stadt werde Tempo 30 akzeptiert.Die Sperrung der H. Adlhochstr. an der Schule wird einhellig abgelehnt. Die Eltern würden beim Abholen und Bringen der Kinder in den anliegenden Seitenstraßen ein Verkehrschaos verursachen.

Ergänzung und Stellungnahme von Herrn Kammerer, Delegierter des Bereichs 9:

Verkehrsberuhigte Bereiche in Pfersee-NordIn Pfersee stehen praktisch keine öffentlichen Spielflächen zur Verfügung, auch Hofbereiche sind als Spielflächen oft nicht vorhanden. Viele Kinder spielen deshalb auf der Straße.
Dies ist gefährlich und hat negative Folgen für die Entwicklung des Stadtbereiches. Die Straßen sind außerdem sehr arm an Grün und deshalb wenig attraktiv Fußgänger.

Lösungsvorschlag:
Es wird definiert, welche Straßen sich aufgrund ihrer Verkehrsbelastung als verkehrsberuhigter Bereich eignen. Zu nennen sind beispielsweise: Kazböckstraße (die als einzige Straße in Pfersee-Nord teilweise bereits verkehrsberuhigt ist), Orleansstraße, Elsässerstraße in Verbindung mit dem südlichen Teil der Spichererstraße (von Einmündung Bebo-Wager-Straße bis Augsburger Straße),  Pürnerstraße, südliches Ende der Koboldstraße und Teile der Weißenburger Straße.
So entsteht ein Netz von verkehrsberuhigten Bereichen im ganzen Stadtbereich.
Dieses Netz wird sicher nicht vorrangig und nicht in den nächsten Jahren realisiert. Es stellt aber einen Konzeptgedanken dar, der bei Umbauten  oder bei Sanierungen Stück für Stück realisiert werden kann, ebenso wie die Begrünung einzelner Straßen z. B. die bereits vorgeschlagene Verbesserung der Kirchbergstraße, die den Weg von Altenheim zum Zentrum attraktiver macht.

Kurzzeit- und Anwohnerparken
Der Vorschlag den südlichen Teil der Kirchberstraße in eine Kurzzeit- bzw. Anwohnerparkzone umzuwandeln stieß bei allen Anwohnern und Geschäftsleuten aus der Kirchbergstraße und einmündenden Straße (Bebo-Wager-Straße, Im Anger), die sich bei mir gemeldet haben auf Unverständnis und sogar Entsetzen.
Folgende Gegenargumente wurden gebracht:

Kurzzeitparken:
Keine Verkehrsberuhigung sondern Verkehrsvermehrung in einem ohnehin schon stark belasteten Bereich. Geschäftinhaber und Unternehmer fürchten um die Parkplätze für ihr Personal. Ein Büro, das aus der Maxstraße nach Pfersee gezogen ist und sich hier sehr wohl fühlt, hat mit Verlagerung gedroht. Ein Handwerkerbetrieb erwartet Probleme für seine Geschäftsfahrzeuge. Radler werden durch den verstärkten Verkehr zusätzlich gefährdet
Probleme werden verlagert. Anwohner zahlen Fremdparker, die die Anwohner belästigen, - parken kostenlos. Geschäfte an der Augsburger Straße werden nicht profitieren, da die Wege teilweise zu weit sind. In der Kirchbergstraße und der direkten Umgebung sind jetzt schon reichlich Parkplätze vorhanden, auf wenn es zwischendrin zu kleinen Engpässen kommt, die mit kurzen Wegen zu bewältigen sind.

Anwohnerparken:
Wird teilweise begrüßt, meist aber kritisch gesehen, Angst, dass Besuche erschwert werden,
Verwaltungsaufwand, Parkplätze für Arbeitnehmer in den Firmen verschwinden.

Helga Jäger, 28.06.05


Anhang

AG 1 – Vermeidung von Durchgangsverkehr - Ergänzungen

Ohne eine flächige 30-Zone ist eine echte Reduzierung des Verkehrs nicht möglich. Oberziel ist die Verhinderung von Durchgangsverkehr. Dafür müssen auch eigene Einschränkungen in Kauf genommen werden. Es besteht grundsätzliche Einverständnis mit der Planung als Grundgerüst, allenfalls Ergänzungen sind notwendig. Kernfrage ist die fehlende Abbiegemöglichkeit an der Deutschenbauerstraße
Schriftliche Ergänzungen:

Beschilderung/Markierung

Eberlestr. – Hinweis auf Tempo 30 für Rechtsabbieger von der Bgm.Ackermann-Str. kommend in die Eberlestr.

Vermeidung von Durchgangsverkehr

Schleichweg Metzstr. – Kirchbergstr.: a. Einbahnstraßenregelung westwärts ab Pürnerstr. und Änderung Kreuzung Stadtbergerstr./Deutschenbaurstr. b. bei Beibehaltung Kreuzung Stadtberger-/Deutschenbaurstr. Einbahnstraßenregelung Metzstr. westwärts zw. Spicherer- und Koboldstr.

Deutschenbaurstr.

Zwischen Stadtberger-/Spichererstr. Tempo 30 und Querungshilfe am Friedhof.

Verkehrssicherheit – Eberlestr.

Querungshilfe in Höhe Einmündung Zweibrückenstr. (wildes LKW-Parken auf Höhe Fa. Eberle)

Verkehrssicherheit – Lutzstr.

Querungshilfe zusätzlich auf Höhe Holzerstr. und Körnerstr. Verbesserung Querung Radachse Gollwitzerstr.

Vorrang bei Festeinbauten

Vorrang für den Bereich Leitershofer Str. wegen Verkehrsprognose und derzeitigem Ausbauzustand (vor ein paar Jahren 6000,
z.Zt. 11.000 Fahrzeuge, lt. Prognose ohne Gegenmaßnahmen 26.000 Fahrzeuge)

Mündestelle Leitershofer -./Bgm.Bohl-Str.

Keine Lichtzeichenanlage, allenfalls Kreisverkehr

Lutzstr.

Versetztes Parken nicht durchführbar, da Straße stark gewölbt und der Grünstreifen ostseitig verhältnismäßig steil zwischen den Bäumen
ansteigt. ( wurde in der AG kontrovers diskutiert - Frage nach dem Standard). Tempo 30 und Querungshilfen würgt den Verkehr total ab. Entweder Tempo 50 und Querungshilfen oder Tempo 30 durchgängig (wurde in der AG kontrovers diskutiert).
Frau Zitzelsberger, Delegierte des Bereichs 20 brachte eine schriftl. Stellungnahme ein, um auf die kontroversen Standpunkte bezüglich Tempo 30 in der Lutzstr., Leitershofer und Bgm.Bohl-Str. in der Arbeitsgruppe vom
04.06. noch mal explizit hinzuweisen. Aus ihrer Sicht sehe sie keine Notwendigkeit für eine Änderung der bisherigen Geschwindigkeitsregelung in diesen Straßen, dies sei auch der Mehrzahl der Uhlandwiesenbewohner nicht vermittelbar und fände bei den Autofahrern kaum Akzeptanz.

AG 4 – Wirtschaftlichkeit - Ergänzungen


Zum besseren Verständnis und als Grundlage für die Empfehlungen der Delegierten werden exemplarisch die Kosten [€] einzelner Maßnahmen erläutert:
- Querungshilfe: -- Vollständiger Ausbau: 11.000,00
-- „Recyclinginsel“: 2.000,00
-- „Nase“: 3.000,00
-- Gehwegabsenkung: 2.500,00
-- Ampelanlage für Fußgänger: 50.000,00


Folgekosten/ Jahr: 2.000,00 -- Zebrastreifen, incl. Licht etc.: 15.000,00 bis 25.000,00 - Verkehrsberuhigter Bereich (50% der Kosten sind von Anwohnern zu tragen): -- Pflanztrog: 500,00 -- Gehwegabsenkung/ lfd. Meter: 150,00 - Kreisverkehr: 200.000,00 bis 250.000,00 - Markierungen/ lfd. Meter: 5,00
Die Beschilderung kann über Mittel für „Verkehrssicherheit“ finanziert werden.
Absenkungen könnten finanziert werden über Sondermittel für behindertengerechten Umbau.
Genutzt werden könnten außerdem „Parkraumrücklagen“.
Ein Ausbau des Anschlusses an die B 17 kann zu 80% aus Landesmitteln finanziert werden.
Große Umbaumaßnahmen erfordern einen Stadtratsbeschluss.


Fazit:

Viele Einzelmaßnahmen gewährleisten eine flächendeckendere und schnellere Wirkung als wenige Großmaßnahmen.

Prioritäten:
- Unfallverhütung
- Sicherheit von Kindern und Senioren


AG 2 – Verkehrssicherheit – Ergänzungen

Aufgrund des Mangels an Spielflächen in Pfersee-Nord kommt dem Spielen im Straßenraum große Bedeutung zu. Möglichst viele Strassen sollen als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden.